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Jakobsweg 2023-2024 Mein Blog

7. TAG – die Reise geht weiter…

Zeit: 08:00 Uhr. Ich bin soweit. Mein Rucksack ist wieder gepackt. Es darf wieder weiter gehen. Die Geschichte setzt sich fort. Was ich festhalten möchte ist, es dauert nicht wenig Zeit den Rucksack zu packen. Ich schätze mal mit allem drum und dran bestimmt eine gute Stunde. Ansonsten habe ich gut geschlafen. Vorhin habe ich mich bei den polnischen Ernetegelfern vorgestellt, die gerade einige Reihen (ca. 6) weiter vor mir gereiften Pflaumen ernten. Ich wollte sicher gehen das es in Ordnung ist das ich da weiter hinten übernachtet habe. Sie sagten aber, das sie nicht wüssten wem diese Reihen hinten dort gehörten. Ich sagte OK, und wir verabschieden uns freundlich und wünschten uns gegenseitig einen guten Tag. Die Konversation lief auf Englisch. Deutsch konnten sie nicht. Mich beruhigte das ein wenig, das ich meine Übernachtung wenigstens offengelegt habe und mich nicht fürchten müsse. Fragen, bekanntgegeben das man da ist, schadet gewöhnlich nicht. Im Gegenteil man kommt ins Gespräch, lernt sich kurz kennen und man hat ein gutes Gewissen. Nun geht’s aber weiter. Ich bin gut erholt und bereit für die Fortsetzung. Mal schauen ob ich heute Straßburg anvesieren kann. Heute schaut es nach einem sonnigen Tag aus.



Zeit: 10:45 Uhr

Soeben habe ich einen Mann mit seinem getroffen den ich unbedingt ansprechen wollte warum den hier so viele Kirschen sind die nicht abgeerntet werden. Markus so heißt der Mann erzählte mir dann eine ganze Menge über die Region. Schade das ich kein Mikrofon und Recorder dabei hatte bzw das Handy auf Ultrasparmodus eingestellt ist. Es waren wirklich sehr interessante Informationen dabei die ich hier nicht voll abbilden kann. Nur eines das die Übrigen Kirschen entweder jemanden gehören deren Erbe kein Interesse hat diese abzuernten. Und das andere, das die Kirschen maschinell abgeerntet wurden aber nicht alle runterfiehlen und es zeitlich nicht ausreichend würde sie nachträglich runterzuholen. Mösbach ist eine wirklich reichhaltige Gegend aus Kirschbäumen. Diese Ort produziert auch 80 % für Moscheri habe ich erfahren und vieles vieles interessantes mehr. Eins gäbe ich mir gesagt, hierher möchte wieder kommen und hier möchte ich mein Obst in Zukunft kaufen, wenn ich welches kaufe.



Apfelsorten die mir begegnen

Ulmer Polizeiapfel, 1 Weltkrieg, aus Moldawien, ein Polizist der ihn herbrachte.



Winterrambur, auch bekannt als Teuringer Menznauer Jägerapfel, als Zufallssämling wurde er um 1800 in der Schweiz oder in den Niederlanden gefunden, die Früchte sitzen an kurzen verdickten Stielen und schmecken säuerlich



Zeit: 12:10 Uhr

Ich bin Renchen. Der Rucksack wird gefüllt nicht wirklich leichter, auch nicht durch die Erholung und die Vorbereitungszeit. Mann merkt ganz schön ordentlich die Kilos auf dem Buckel. Zum Glück helfen die kleineren Pausen emens. Jetzt gehe ich zu erstmal in ein Supermarkt. Bisher habe ich keinen Cent ausgeben müssen. Körniger Frischkäse, Haferflocken ich gerne und ein paar Nüsse. Der Nachteil? Das ganze Zeug wiegt auch wieder etwas. Vielleicht lieber doch auf alles verzichten? Ich bin hin und hergerissen. Was soll ich machen?



Zeit: 13:25 Uhr

Ich habe eingekauft und mache erstmal eine kleine Pause. 8,30 € hat es gekostet. Mehr Gewicht hab ich nun auch auf dem Buckel. Ob das Gut ist? Jedenfalls ist nun alles da. NUR Gas könnte ich gebrauchen. Das wird demnächst auch zu Neige gehen. Wielange es hält werde Ich dann sehen. Was mir sonst passiert ist das möcht jetzt erzählen. Ich war falsch abgebogen, dacht aber wäre richtig. Mit einem Mann bin ich ins Gespräch gekommen, aber ich dachte er macht Witze, nehmt mich auf den Arm. Ich hab im nicht geglaubt. Fazit? Er hat recht gehabt. Habe falsch geschaut in mein Handymap. Hab nicht erkannt den richtigen Weg. Das lässt mir keine Ruhe. Was hab ich nur? Warum bin ich Stur wie ein Esel? Das wurmt in meinem Magen. So ein Sturkopf ich wohl bin.



Zeit: 18:41 Uhr

Ich jetzt 26.000 tsd Schritte. Ich denke für heute reicht es. Ich baue jetzt das Zelt auf und dann ist genug für Heute. Ich bin irgendwo vor Legelshurst an einer Verlassen Hütte die nicht mehr in Betrieb ist. Es ist allgemein ruhig hier obwohl ei ige Radler hier hin u d wieder passieren. Es gibt ein Sitzbank hier und ein Platz wo ich das Zelt aufbauen könnte.

Von da hinten bin ich gekommen 🦅
Schönes Land 🍀
Völlig am Ende 🙄
Zelt steht 😊
So schaut es von der Seite aus…

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