Von Cortevaix bis Cluny 🕍
🌄 Dieser Tag auf meinem Weg
Ein richtig schöner Pilgertag bringt mich heute bis nach Cluny. Die Landschaft beeindruckt mich wieder einmal, doch diesmal sind es vor allem die vielen alten Häuser und Mauern aus Naturstein, die meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Manche wurden modernisiert, ohne ihren ursprünglichen Charakter zu verlieren. Ich kann teilweise gar nicht aufhören zu staunen und zu fotografieren. 🪨🏡📸
Ein richtig schöner Tag
Ein richtig schöner Tag neigt sich hiermit dem Ende zu.
Ich bin in Cluny angekommen! Meinem heutigen Ziel.
Die Landschaft war auch heute sehr beeindruckend und es war nicht zu heiß. Zum Glück auch. 🍀
Das Besondere, was mir heute wieder mal massiv ins Auge gestochen ist: Hier in Frankreich wurden viele Häuser und Mauern komplett aus Naturstein gebaut.
Es schaut zum einen schön aus und zum anderen wirken diese alten Steinhäuser, die zum Teil auch modernisiert wurden, sehr massiv und edel.
Ich konnte mich vor Staunen und Fotografieren gar nicht mehr beruhigen.
Es war sehr faszinierend und sehr interessant. 🤓
🪨 Alte edle Steinmauern und Häuser
Was mir auf dieser Etappe besonders aufgefallen ist, waren die vielen alten Natursteinmauern und Steinhäuser.
Gerade in Verbindung mit der Landschaft und den kleinen französischen Ortschaften hatten diese Gebäude für mich einen ganz besonderen Charakter.
Einige der alten Häuser waren modernisiert worden, ohne dass dabei die ursprüngliche Optik komplett verloren ging. Genau diese Mischung aus alt und modern fand ich besonders faszinierend.
Kein Wunder also, dass an diesem Tag wieder einige Fotos entstanden sind. 📸
Tagesbilanz
| Kategorie | Tag 72 |
|---|---|
| 🚶♂️ Strecke | Cortevaix bis Cluny |
| 👣 Schritte | 23.898 |
| 🏡 Übernachtung | Wildcamping |
| 💶 Ausgaben | 17,50 € |
| 👁️ Distanz bis Le Puy | 278 km |
| 🌤️ Wetter | angenehm, nicht zu heiß |
| 🌄 Landschaft | wieder sehr beeindruckend |
| 🪨 Besonderheit | alte Natursteinmauern und Steinhäuser |
| 📍 Tagesziel | Cluny |
Fazit des Tages
Heute war wieder einer dieser Tage, an denen gar nichts Spektakuläres passieren muss, damit er besonders wird.
Die Landschaft, das angenehme Wetter und vor allem die vielen alten Natursteinhäuser und Mauern haben Heute dafür gesorgt, dass ich ständig etwas Neues zu entdecken hatte.
Gerade diese kleinen Details am Wegesrand faszinieren mich immer mehr. Man läuft durch einen Ort, sieht ein altes Haus oder eine Mauer und bleibt plötzlich stehen, weil es einfach etwas Besonderes ausstrahlt.
Und heute gab es davon reichlich.
23.898 Schritte später bin ich in Cluny angekommen.
Bis Le Puy sind es jetzt noch 278 Kilometer. 🥾🇫🇷🍀
Buen Camino
Bilder des Tages 📸
Die Bilder des Tages zeigen vor allem die besondere Atmosphäre dieser Etappe nach Cluny – wunderschöne Landschaften, kleine französische Ortschaften und immer wieder diese faszinierenden alten Häuser und Mauern aus Naturstein, bei denen ich teilweise gar nicht mehr aufhören konnte zu staunen und zu fotografieren. 🪨🏡📸🇫🇷










Bilder des Tages 🖼️








🕍 Gut zu wissen – Warum Cluny so bedeutend ist
Als ich Cluny erreichte, war mir in diesem Moment gar nicht bewusst, welche Bedeutung dieser Ort einmal für Europa hatte. Im Mittelpunkt steht die berühmte Abtei von Cluny, die im Jahr 910 gegründet wurde. Von hier aus entwickelte sich der cluniazensische Orden, dessen Einfluss sich im Mittelalter über weite Teile Europas erstreckte. Auf dem Höhepunkt waren der Abtei rund 1.500 Klöster verbunden.
Das örtliche Tourismusamt bezeichnet Cluny deshalb sogar als das damalige „zweite Rom“.
Besonders gewaltig war die große Abteikirche, die sogenannte Maior Ecclesia. Ihre Dimensionen waren für die damalige Zeit außergewöhnlich und Cluny wurde zu einem wichtigen Zentrum der romanischen Baukunst. Von der eigentlichen Abteikirche sind heute allerdings nur noch ungefähr acht Prozent erhalten. Zahlreiche weitere Klostergebäude und Überreste der riesigen Anlage lassen ihre frühere Bedeutung aber noch erahnen.
Spannend finde ich im Zusammenhang mit meinen eigenen Beobachtungen auch die Stadt selbst: In Cluny stehen noch mehr als 200 mittelalterliche Häuser aus dem 11. bis 14. Jahrhundert. Damit besitzt der Ort eine außergewöhnlich hohe Konzentration erhaltener mittelalterlicher Bausubstanz.
Während der Französischen Revolution wurden die Klosterorden schließlich aufgelöst. Die Gebäude wurden verkauft und große Teile der einst mächtigen Anlage in den folgenden Jahrzehnten zerstört.
Was man heute in Cluny sieht, ist deshalb nur noch ein Bruchteil dessen, was hier einmal gestanden hat.













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