Von Précieux bis Margerie-Chantagret
đ Dieser Tag auf meinem Weg
Der Ruhetag hat genau das bewirkt, was ich gebraucht habe: Die Schmerzen sind verschwunden und die Energie ist zurĂŒck. Bei Sonnenschein geht es wieder Richtung Le Puy. Unterwegs merke ich aber auch erneut, wie sehr mich die Haltung mancher Hunde entlang des Weges beschĂ€ftigt. Am Abend wartet dafĂŒr wieder ein schöner Platz in der Natur auf mich. âïžđ„Ÿâș
08:31 Uhr â Die Pause war notwendig
Es ist 08:31 Uhr. Ich fĂŒhle mich zum GlĂŒck wieder besser.
Ich habe mich gut erholt und ausgeruht. Diese Pause war einfach notwendig.
Ich bin nÀmlich drei Wochen seit der Weinlese tÀglich zwischen 12 und 14 km gelaufen.
Alles schmerzte wie verrĂŒckt â gestern.
Heute ist alles wieder gut.
Jetzt mache ich mich langsam fertig und dann geht es auch schon weiter.
11:00 Uhr â Ready to go
Es geht weiter.
Ich bin ready to go.
Die Sonne scheint. Mein Rucksack ist gepackt.
15:28 Uhr â Pause in Saint-Georges-Haute-Ville
Ich mache eine kleine Pause.
Ich bin in Saint-Georges-Haute-Ville an einer Kirche. Um die 13.000 Schritte habe ich bisher. Das ist nicht schlecht.
Vorhin habe ich noch fĂŒr 10 Euro eine Kleinigkeit eingekauft. Wer weiĂ, wann da wieder ein Shop kommt.
Die Sonne scheint weiterhin. Das Wetter ist super zum Laufen.
Man schwitzt nicht wie ein gegrilltes Huhn aufâm Grill und ich freue mich, dass ich StĂŒck fĂŒr StĂŒck Le Puy immer nĂ€her komme.
18:20 Uhr â Ein schöner Platz fĂŒr die Nacht
Ich bin an meiner Destination.
Auch heute ist es an und fĂŒr sich ein schöner Platz geworden. Weiter unten ist zwar die StraĂe, aber ich kann da jetzt auch nichts Ă€ndern.
Die Sonne scheint noch ein wenig.
Es schaut schön und gemĂŒtlich aus.
Mein ResĂŒmee des Tages?
Es war ein schöner Tag.
Was mir aber verstÀrkt wieder auffÀllt: Viele Franzosen halten ihre Hunde wie Autos. Gekauft und in der Garage abgestellt.
Die Hunde bellen dann wie verrĂŒckt, wenn man an den HĂ€usern oder GrundstĂŒcken vorbeilĂ€uft.
Wirklich traurig ist das.
Mich nervt das voll an.
Am liebsten wĂŒrde ich die Hunde gleich einschlĂ€fern, ohne viel zu zögern. Waffe raus, Spritze rein und der Hund hat seine Ruhe.
Das ist, ehrlich gesagt, eine absolute Schande, was da mit den Tieren getrieben wird, meiner Meinung nach.
Aber Hauptsache einen Hund haben.
Das ist einfach nur ekelhaft, diese Tierhaltung.
Drei Wochen unterwegs â und ein Ruhetag verĂ€ndert alles
Gestern hatte ich noch das GefĂŒhl, dass mir alles wehtut. Heute sieht die Situation schon wieder völlig anders aus.
Das zeigt mir ziemlich deutlich, wie notwendig dieser Ruhetag in Précieux gewesen ist.
Drei Wochen lang bin ich seit der Weinlese tÀglich zwischen 12 und 14 Kilometer gelaufen. Selbst wenn einzelne Etappen nicht besonders lang erscheinen, summiert sich die Belastung.
Heute konnte ich meinen Weg wieder genieĂen: Sonne, angenehme Temperaturen und Schritt fĂŒr Schritt nĂ€her an Le Puy.
Tagesbilanz
| Kategorie | Tag 90 |
|---|---|
| đ Etappe | PrĂ©cieux bis Margerie-Chantagret |
| đŁ Schritte | 21.024 |
| đĄ Ăbernachtung | Wildcamping |
| đ¶ Ausgaben | 10 ⏠|
| âïž Wetter | sonnig und angenehm zum Wandern |
| âȘ Zwischenstopp | Saint-Georges-Haute-Ville |
| đ Verfassung | nach dem Ruhetag deutlich erholt |
| đ Versorgung | kleiner Einkauf unterwegs |
| âș Tagesabschluss | schöner Platz in der Natur |
Fazit des Tages
Was fĂŒr einen Unterschied ein einziger Ruhetag machen kann.
Gestern war ich erschöpft und alles schmerzte. Heute fĂŒhlte ich mich wieder gut und konnte meinen Weg bei bestem Wanderwetter fortsetzen.
Nach 21.024 Schritten steht mein Zelt wieder an einem schönen Platz. Die StraĂe weiter unten ist zwar nicht optimal, aber die Abendsonne macht es trotzdem gemĂŒtlich.
Auch der Ărger ĂŒber die Hunde entlang des Weges gehört zu diesem Tag. Hinter meinen drastischen Worten steckt vor allem mein Frust darĂŒber, wie ich die Haltung mancher Tiere unterwegs wahrgenommen habe.
Unterm Strich bleibt aber mein eigenes ResĂŒmee:
Es war ein schöner Tag.
Und vor allem bin ich wieder ein gutes StĂŒck nĂ€her an Le Puy. âïžđ„Ÿđ
Buen Camino
Bilder des Tages đ·
Die Bilder des Tages zeigen wieder die vielen kleinen und groĂen Entdeckungen entlang meines Weges â weite Ausblicke ĂŒber die Landschaft, KĂŒhe und Getreidefelder, schöne Nahaufnahmen, Kirchen und alte WaschplĂ€tze am Wasser.
Auch eine steinerne Pilgerfigur begegnete mir unterwegs. Es gab heute einiges zu entdecken â und die schönsten EindrĂŒcke dieses Tages gibt es jetzt zu sehen. đŸđâȘđ„Ÿđ




































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