Ruhetag in Logroño 🧘
Frühstück und Stadtbesichtigung
Es ist 20:10 Uhr und ich liege schon einmal pro forma im Bett. Es war ein langer und halbwegs schöner Tag.
Morgens um 08:00 Uhr mussten wir die Unterkunft verlassen. Danach gingen wir in ein Café und frühstückten gemeinsam. Nach dem Frühstück schlenderten wir etwas durch die Stadt. Wir waren auch in der Kirche. Es ist sehr interessant, wie alles dort gestaltet ist. Die Spanier sind da völlig anders als die Franzosen. Es war wieder einmal sehr faszinierend.
Danach gingen wir ins Museo de La Rioja. Das Museum war sehr interessant. Es erklärte die verschiedenen Kunstwerke aus den Kirchen und hatte viel Geschichtliches über alte Werkzeuge und andere Dinge zu bieten.
„Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie unterschiedlich die Kirchen in Spanien und Frankreich gestaltet sind.“
Lena war nicht dabei. Sie interessierte sich nicht so sehr dafür. Danach gingen Franky und Giom in die Stadt. Ich und Seulgihan blieben noch etwas länger im Museum.
Tapas, Burger und ein Spaziergang am Fluss
Später gingen wir ebenfalls in die Stadt und holten uns in einer Tapas-Bar eine Kleinigkeit.
Meine Güte, so viele Tapas-Bars, so viele Menschen. Es ist einfach unglaublich. Man kann sich kaum entscheiden, wohin man gehen soll.
Später holte ich mir noch einen Burger. Danach gingen wir Richtung Fluss und drehten eine Runde. Es war schön.
Es ist allerdings nicht immer einfach, mit Seulgihan zu kommunizieren. Mit Hilfe des Handys funktioniert es aber irgendwie doch.
Wir liefen also noch eine Runde durch die Stadt und kehrten anschließend zur Pilgerherberge zurück.
Ein kleines Wunder am Getränkeautomaten
Was sehr Interessantes passierte mir dann am Snack- beziehungsweise Getränkeautomaten.
Ich schaute mich gerade um, was es dort alles gibt, und prüfte, wie viel das Wasser kostet. Eigentlich entschied ich mich dagegen und kaufte mir stattdessen nur einen Kaffee.
Plötzlich rumpelte es im Automaten und ich staunte nicht schlecht. Aus heiterem Himmel spendierte mir der Automat kostenlos eine Flasche Wasser.
Wenn das kein kleines Wunder ist, weiß ich auch nicht.
So etwas Ähnliches ist mir schon einmal vor längerer Zeit passiert. Damals spuckte mir ein Automat am Bahnhof aus heiterem Himmel einen Fünf-Euro-Schein aus.
„Plötzlich rumpelte es im Automaten und aus dem Nichts bekam ich kostenlos eine Flasche Wasser.“
Gedanken zum Abend in Logroño 💭
Am Abend saßen wir noch eine letzte Runde gemeinsam am Tisch.
Für mich persönlich fühlt sich das alles ein wenig betrübt an. Zudem bin ich müde und erschöpft. Es kommt gerade vieles zusammen. Die Nerven sind etwas überstrapaziert.
Wie wird es weitergehen?
Heute ist unser letzter gemeinsamer Tag. Definitiv.
Währenddessen füllt sich die Herberge immer weiter. Heute sind deutlich mehr Menschen als gestern in der Albergue.
Ein bekanntes Gesicht sehe ich ebenfalls wieder: Ken aus Australien. Er hat den Weg bereits zweimal gemacht.
Im Sommer gehe es hier richtig zur Sache, erzählt er. Riesige Pilgermassen seien dann unterwegs auf dem Weg nach Santiago. Vierzig Menschen vor ihm, vierzig hinter ihm – besonders im Mai und Juni.
Mir verschlägt es den Atem.
Zum Glück bin ich jetzt unterwegs.
„Vierzig Pilger vor dir und vierzig hinter dir – da bin ich froh, gerade jetzt auf dem Camino zu sein.“
🏃♂️Schritte: 18184
🏡Übernachtung: Albergue
💶Ausgaben:
10,00 € – Übernachtung
31,60 € – Frühstück, Snacks,

Warum ein wenig Spanisch zu sprechen sich immer lohnt 🧑🎓
Wenn dich Spanien begeistert und du die Sprache besser verstehen oder sogar selbst sprechen möchtest, kann es sich lohnen, frühzeitig mit dem Lernen zu beginnen. Schon grundlegende Spanischkenntnisse können viele Begegnungen auf Reisen bereichern und den Alltag vor Ort deutlich erleichtern.
Gerade außerhalb der großen Städte wird nicht überall Englisch gesprochen. In kleineren Orten und Dörfern freuen sich viele Einheimische, wenn Besucher zumindest einige Worte Spanisch sprechen können. Oft öffnen bereits ein paar einfache Sätze Türen für interessante Gespräche, herzliche Begegnungen und authentische Einblicke in die Kultur. Man wird häufig anders wahrgenommen als der typische Tourist und erlebt das Land auf eine persönlichere Weise.
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Weitere Etappen meiner Reise 🗺️
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