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Mein Jakobsweg 2023-2024

Ruhetag in Logroño 🧖: 149. Tag

Ruhetag in Logroño 🧘

Frühstück und Stadtbesichtigung

Ruhetag in Logroño. Es ist 20:10 Uhr und ich liege schon einmal pro forma im Bett. Es war ein langer und halbwegs schöner Tag.

Morgens um 08:00 Uhr mussten wir die Unterkunft verlassen. Danach gingen wir in ein Café und frühstückten gemeinsam.

Nach dem Frühstück schlenderten wir etwas durch die Stadt. Wir waren auch in der Kirche. Es ist sehr faszinierend, wie es in den spanischen Kirchen aussieht.

Die Spanier sind in der Gestaltung der Kirchen völlig anders als die Franzosen oder die Deutschen oder die Österreicher. Es war wieder einmal sehr faszinierend, in einer dieser Kirchen zu sein.

Danach gingen wir ins Museo de La Rioja – ein Museum.

Das Museum war sehr interessant. Es erklärte die verschiedenen Kunstwerke aus den Kirchen und hatte viel Geschichtliches über alte Werkzeuge und andere Dinge zu bieten.

Lena war nicht dabei. Sie interessierte sich nicht so sehr dafür. Danach gingen Franky und Giom in die Stadt. Ich und Seulgihan blieben noch etwas länger im Museum.

Ruhetag in Logroño – Tapas, Burger und ein Spaziergang am Fluss

Später gingen wir, also ich und Seulgihan, ebenfalls in die Stadt und holten uns in einer Tapas-Bar eine Kleinigkeit.

Meine Güte, so viele Tapas-Bars, so viele Menschen.

Es ist einfach unglaublich. Man kann sich kaum entscheiden, in welche Tapasbar man eigentlich gehen soll. Wo schmeckt es denn am besten? Hilfe, ich komme nicht klar.

Irgendwann später holte ich mir noch einen Burger. Danach gingen wir Richtung Fluss und drehten eine schöne Runde in Logroño.

Es war richtig schön und angenehm. 😊 Das Wetter war sonnig und genau richtig, um sich etwas umzuschauen.

Es ist allerdings nicht immer einfach, mit Seulgihan zu kommunizieren. Mit Hilfe des Handys funktioniert es aber irgendwie doch.

Wir liefen also noch eine Runde durch die Stadt und kehrten anschließend zur Pilgerherberge zurück.

Mein Ruhetag in Logroño und ein kleines Wunder am Automaten

Was sehr Interessantes passierte mir heute dann am Snack- beziehungsweise Getränkeautomaten in der Albergue!

Ich schaute mich gerade um, was es im Automaten Schönes gibt, und prüfte, wie viel das Wasser kostet. Eigentlich entschied ich mich dagegen und kaufte mir stattdessen nur einen Kaffee.

Plötzlich rumpelte es im Automaten und ich staunte nicht schlecht.

Aus heiterem Himmel, wie aus dem Nichts, spendierte mir der aufmerksame Automat kostenlos eine Flasche Wasser. Das glaubt mir keiner, der es nicht gesehen hat!

Wenn das kein kleines Wunder ist, weiß ich auch nicht.🫣

So etwas Ähnliches ist mir schon einmal vor längerer Zeit passiert. Damals spuckte mir ein Automat am Bahnhof aus heiterem Himmel einen Fünf-Euro-Schein aus.

Ja, so war es wirklich, er spuckte mir das Geld direkt vor meiner Nase aus.

„Plötzlich rumpelte es im Automaten und aus dem Nichts bekam ich kostenlos eine Flasche Wasser. 2022 sogar einen Fünf-Euro-Schein in Deutschland“

Gedanken zum Abend in Logroño 💭

Am Abend saßen wir noch eine letzte Runde gemeinsam am Tisch.

Für mich persönlich fühlt sich das alles ein wenig betrübt an. Zudem bin ich gleichzeitig müde und erschöpft. Es kommt gerade vieles zusammen. Die Nerven sind etwas überstrapaziert.

Wie wird es weitergehen?

Heute ist unser letzter gemeinsamer Tag. Definitiv.

Währenddessen füllt sich die Herberge immer weiter. Heute sind deutlich mehr Menschen als gestern in der Albergue.

Ein bekanntes Gesicht sehe ich ebenfalls wieder: Ken aus Kanada. Er hat den Weg bereits zweimal gemacht.

Im Sommer geht es hier richtig zur Sache, erzählt er. Riesige Pilgermassen seien dann unterwegs auf dem Weg nach Santiago. Vierzig Menschen vor ihm, vierzig hinter ihm – besonders im Mai und Juni.

Mir verschlägt es den Atem. 🤯

Zum Glück bin ich JETZT unterwegs.

„Vierzig Pilger vor dir und vierzig hinter dir – da bin ich froh, gerade jetzt in dieser Jahreszeit auf dem Camino zu sein.“


🏃‍♂️️ Schrittee: 18184
🏡Übernachtung: Albergue
💶Ausgaben:

10,00 € – Übernachtung
31,60 € – Frühstück, Snacks,


Bildergalerie – Logroño 📸

Logroño war für mich ein willkommener Ort zum Durchatmen. Nach den ersten Etappen auf dem Camino legte ich hier einen Ruhetag ein.

Ich sitze neben einer Pilgerstatue während meines Ruhetags in Logroño.
Ein Stadtbummel auf dem Jakobsweg – Logrono, Spanien

Warum ein wenig Spanisch zu sprechen sich immer lohnt 🧑‍🎓

Wenn dich Spanien begeistert und du die Sprache besser verstehen oder sogar selbst sprechen möchtest, kann es sich lohnen, frühzeitig mit dem Lernen zu beginnen.

Pilger aus verschiedenen Ländern unterhalten sich fröhlich unterwegs
Sprache schafft Nähe – auch mit wenigen Worten.

Schon grundlegende Spanischkenntnisse können viele Begegnungen auf Reisen bereichern und den Alltag vor Ort deutlich erleichtern.

Gerade außerhalb der großen Städte wird nicht überall Englisch gesprochen. In kleineren Orten und Dörfern freuen sich viele Einheimische, wenn Besucher zumindest einige Worte Spanisch sprechen können. Oft öffnen bereits ein paar einfache Sätze Türen für interessante Gespräche, herzliche Begegnungen und authentische Einblicke in die Kultur.

Man wird häufig anders wahrgenommen als der typische Tourist und erlebt das Land auf eine persönlichere Weise.

Eine interessante Möglichkeit dafür bietet das Sprachenlernprogramm Sprachenlernen24. Es eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene und vermittelt systematisch Wortschatz, Aussprache und wichtige Redewendungen für den Alltag, Reisen und Gespräche mit Einheimischen.

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Weitere Etappen meiner Pilgerreise 🗺️

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Eine Pilgerreise verändert oft mehr als nur den Blick auf die Landschaft. Wer sich näher mit den Erfahrungen und Erkenntnissen des Jakobswegs beschäftigen möchte, kann von den Geschichten und Erlebnissen anderer Pilger wertvolle Impulse für den eigenen Weg mitnehmen.

Jakobsweg-Inspiration mit Geschichten, Erfahrungen und Tipps von Christoph Herrmann.
Weitere Jakobsweg-Inspirationen von Christoph Herrmann

Besonders interessant fand ich das E-Book „Bewusst auf dem Jakobsweg“ von Christoph Hermann. Darin teilt er seine Erfahrungen auf über 2.900 Kilometern Pilgerweg und gibt zahlreiche Impulse für Menschen, die sich auf den Weg machen möchten – sei es körperlich, mental oder spirituell.

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