Kategorien
Mein Jakobsweg 2023-2024

30. Tag auf dem Jakobsweg – ich verlasse Liverdun 🏞️

Abschied von Liverdun und zurück in die Stille

Zeit: 17:07 Uhr

Ich habe den Campingplatz in Liverdun verlassen und befinde mich wieder auf dem Weg nach Toul.

Durch den Regen in der Nacht und am Morgen haben sich die Temperaturen zum Glück etwas abgekühlt.

Gestern war eine Mordshitze.

Jetzt ist es super und angenehm.

Der Himmel ist bewölkt und die Temperaturen sind genau richtig zum Laufen.

Ungefähr drei Stunden möchte ich heute noch unterwegs sein.

Danach hoffe ich, irgendwo einen schönen und vor allem ruhigen Platz für die Nacht zu finden.

Nach drei Tagen auf dem Campingplatz geht es endlich wieder weiter.

Zeit: 18:12 Uhr – Zurück in der Natur

Ich mache eine kleine Pause.

Und ich bin einfach nur froh, den Campingplatz verlassen zu haben.

Drei Tage waren definitiv genug.

Natürlich hat so ein Campingplatz seine Vorteile.

Es gibt Duschen, ein Restaurant, eine Bar und alles, was man zur Versorgung braucht.

Aber es wuselt ohne Ende an Menschen.

Es ist laut.

Und irgendwie merke ich, dass diese Umgebung und die Mentalität dort nicht wirklich zu meiner eigenen passen.

Jetzt bin ich wieder draußen.

Zurück in der Natur.

Alleine.

Und es ist wieder wunderbar ruhig.

Genau das habe ich vermisst.

Noch schallt das Getümmel des Campingplatzes ein wenig in mir nach.

Vielleicht werde ich ein paar Tage brauchen, bis auch diese Unruhe wieder vollständig verschwunden ist.

Aber ich bin wieder unterwegs.

Und allein das fühlt sich gut an.


Tagesbilanz

Da dein Eintrag an diesem Tag offenbar relativ kurz ist, würde ich die Bilanz ebenfalls bewusst kompakt halten:

KategorieTag 30
StartLiverdun
RichtungToul
WetterBewölkt und angenehm
Übernachtungwieder außerhalb geplant
StimmungErleichtert
TagesgefühlZurück in die Ruhe

Persönliches Fazit – ich brauche die Stille

Die Natur gab mir Ruhe.

Persönliches Fazit – Zurück in meiner Welt

Drei Tage auf dem Campingplatz waren genug.

Ich konnte duschen, meine Akkus laden, einkaufen, mich erholen und interessante Menschen kennenlernen. All das war schön und hatte seinen Platz.

Trotzdem merke ich heute, wie gut es sich anfühlt, wieder aufzubrechen.

Kaum lasse ich Liverdun hinter mir, wird es ruhiger.

Keine Menschenmengen mehr. Kein ständiges Kommen und Gehen. Kein Stimmengewirr.

Nur die Natur und ich.

Nach mittlerweile 30 Tagen auf dem Weg beginne ich, immer besser zu verstehen, unter welchen Bedingungen ich mich wirklich wohlfühle.

Ich brauche gar nicht besonders viel.

Einen ruhigen Platz. Etwas zu essen und zu trinken. Mein Zelt. Die Natur. Und die Freiheit, weiterzuziehen, wenn ich weiterziehen möchte.

Vielleicht war genau das inzwischen zu meinem Pilgeralltag geworden.

Der Campingplatz gab mir Komfort.

Buen Camino


Bilder des Tages 📸

Nach drei Tagen auf dem Campingplatz verlasse ich Liverdun und kehre zurück in die Ruhe der Natur – die folgenden Bilder zeigen einige kleine Eindrücke meines 30. Tages auf dem Jakobsweg.

So kann es sein! Weg versperrt 😮

Weitere Berichte meiner Pilgerreise 🗺️

Wenn du meinen Weg bis zum Ende verfolgen möchtest, könnten dich diese Beiträge ebenfalls interessieren:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert