Etappe von Roncesvalles nach Zubiri
Es ist 17:21 Uhr.
Ich bin in Zubiri angekommen. Heute waren es 21,6 Kilometer, die ich gelaufen bin. Es war eine schöne Strecke mit leichten Anstiegen und Abstiegen.
In der Albergue hat mich Sabina empfangen. Sie arbeitet hier, kommt ursprünglich aus Rumänien und ist eine sehr nette Frau. Die Nacht kostet 17 Euro.
In der Unterkunft treffe ich wieder alte Bekannte aus Saint-Jean-Pied-de-Port: Stella aus Taiwan und José (Antonio) aus Spanien.
Später lerne ich noch einen weiteren Taiwaner kennen. Er heißt Luka. Die Taiwaner sind wirklich sehr nette Menschen. Ich bin völlig fasziniert von ihrer Mentalität.
„Die Taiwaner sind wirklich sehr nette Menschen. Ich bin völlig fasziniert von ihrer Mentalität.“
Gemeinsames Abendessen in Zubiri
Es ist 20:28 Uhr.
Ich bin hundemüde. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal so müde war.
Franky und Giom haben zum Abendessen Spaghetti mit Linsen und Tomatensauce vorbereitet. Lena und ich waren zuvor einkaufen und haben die Zutaten besorgt.
Das Abendessen war pikant, sehr lecker und richtig gut zubereitet.
Als Nachtisch haben wir noch eine kleine Portion Vanilleeis gegessen.
„Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so müde war.“
Ein gelungener Abschluss des Tages 🥳
Nach einem langen Pilgertag tat das gemeinsame Essen richtig gut.
Es sind genau diese kleinen Momente – gutes Essen, nette Gespräche und bekannte Gesichter –, die den Jakobsweg ab Le Puy-en-Velay in Frankreich für mich gerade so besonders machen.
🏃♂️Schritte: 35694
🏡Übernachtung: Albergue
💶Ausgaben:
17,00 € – Gite
16,00 € – Lebensmittel

„Nach der Überquerung der berühmten Brücke von Zubiri liegt die Albergue Río Arga Ibaia praktisch direkt am Pilgerweg. Für viele ist sie die erste Unterkunft, die nach der legendären Brücke ins Blickfeld kommt.“
Wissenswertes über Zubiri
Der Name Zubiri stammt aus dem Baskischen und bedeutet „Dorf an der Brücke“. Wahrzeichen des kleinen Pilgerortes ist die mittelalterliche Puente de la Rabia.
Einer alten Legende nach wurden früher Tiere dreimal über die Brücke geführt, um sie vor Tollwut („Rabia“) zu schützen.
Heute ist Zubiri für viele Pilger die erste größere Übernachtung nach den Pyrenäen. Nach der anspruchsvollen Etappe über den Pass von Roncesvalles bietet der Ort die perfekte Gelegenheit, neue Kraft für die kommenden Kilometer auf dem Camino Francés zu sammeln.

Warum ein wenig Spanisch zu sprechen sich immer lohnt 🧑🎓
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Schon grundlegende Spanischkenntnisse können viele Begegnungen auf Reisen bereichern und den Alltag vor Ort deutlich erleichtern.
Gerade außerhalb der großen Städte wird nicht überall Englisch gesprochen. In kleineren Orten und Dörfern freuen sich viele Einheimische, wenn Besucher zumindest einige Worte Spanisch sprechen können. Oft öffnen bereits ein paar einfache Sätze Türen für interessante Gespräche, herzliche Begegnungen und authentische Einblicke in die Kultur.
Man wird häufig anders wahrgenommen als der typische Tourist und erlebt das Land auf eine persönlichere Weise.
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Weitere Etappen meiner Reise 🗺️
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