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Mein Jakobsweg 2023-2024

160. Tag – Tour v. Formista bis Carrión de las Condes 🌫️

Etappe von Frómista nach Carrión de los Condes bei eisiger Kälte ❄️

Es ist 22:11 Uhr. Es ist Schlafenszeit. Ich liege im Bett. Das Licht ist aus.

Der Tag war heute mal richtig kalt. Viel, viel kälter als gestern. Minusgrade. Einfach der Wahnsinn.

Die Gegend, in der ich laufe, liegt bei rund 893 Metern Höhe. Deswegen ist es hier auch so kalt in dieser Region. Denke ich zumindest. Ich bin hier nicht auf Meereshöhe. Vielleicht erklärt das die wahnsinnige Kälte.

Zudem ist hier in der Region fast alles flach wie ein Pfannkuchen. Es gab auch heute nur leichte Anhebungen.

Außerdem war wieder alles im Nebel versunken, wie schon an den Tagen zuvor. Man konnte nicht viel von der umliegenden Umgebung sehen oder gar wahrnehmen.

Herausforderungen auf der Etappe von Frómista nach Carrión de los Condes

Wenn man nicht aufpasst, kann man sich auch verlaufen. So ist es mir heute ergangen.

Ruckzuck. Falsch abgebogen.

Später schaute ich zwischendurch auf mein Handy und musste zu meinem Bedauern feststellen, dass ich nicht mehr auf dem Weg war.

Ich laufe falsch!

Wahnsinn, dachte ich. Wie ist das denn passiert?

Ich bin ungefähr 30 bis 40 Minuten einen Umweg gelaufen, bis ich wieder zurück auf den Jakobsweg gefunden habe.

Die Albergue, in der ich untergekommen bin, ist eine Klostereinrichtung. Die Nacht kostet 10 Euro.

Die Betten sind bequem. Es ist aber arschkalt hier. Geheizt wird für die paar Pilger nicht.

Insgesamt sind wir heute, mich eingeschlossen, sechs Pilger.

Mit dreien davon – Kim, Johannes und einem Belgier – war ich bereits in der letzten Albergue in Formista.

Zusätzlich sind zwei weitere Pilgerinnen aus Korea hinzugekommen.


🏃‍♂️️ Schrittee: 40310

🏡Übernachtung: Albergue (Kloster)

💶Ausgaben:

10,00 € – Übernachtung
15,02 € – Lebensmittel
7,30 € – Kaffee, Snack
82,95 € – Neue Hose, Handschuhe


Winterabend im Herzen von Carrión

Zur Weihnachtszeit präsentiert sich das Zentrum von Carrión de los Condes besonders stimmungsvoll. Das festlich beleuchtete Rathaus bildet dabei einen zentralen Blickfang auf dem Platz und verleiht dem historischen Pilgerort eine warme Atmosphäre. Zwischen den Lichterketten, Dekorationen und dem weihnachtlichen Ambiente lässt sich die Hektik des Alltags schnell vergessen. Für Pilger auf dem Camino Francés ist dies ein schöner Ort, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Gerade in den Abendstunden entfaltet der Platz seinen ganz eigenen Charme und lädt zum Verweilen ein.


Pilger begrüßen sich auf dem Weg in verschiedenen Sprachen
Schon wenige Wörter öffnen viele Türen unterwegs.

Warum ein wenig Spanisch zu sprechen sich immer lohnt 🏆

Wenn dich Spanien begeistert und du die Sprache besser verstehen oder sogar selbst sprechen möchtest, kann es sich lohnen, frühzeitig mit dem Lernen zu beginnen. Schon grundlegende Spanischkenntnisse können viele Begegnungen auf Reisen bereichern und den Alltag vor Ort deutlich erleichtern.

Gerade außerhalb der großen Städte wird nicht überall Englisch gesprochen. In kleineren Orten und Dörfern freuen sich viele Einheimische, wenn Besucher zumindest einige Worte Spanisch sprechen können. Oft öffnen bereits ein paar einfache Sätze Türen für interessante Gespräche, herzliche Begegnungen und authentische Einblicke in die Kultur. Man wird häufig anders wahrgenommen als der typische Tourist und erlebt das Land auf eine persönlichere Weise.

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Weitere Etappen meiner Reise 🗺️

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Eine Pilgerreise verändert oft mehr als nur den Blick auf die Landschaft. Wer sich näher mit den Erfahrungen und Erkenntnissen des Jakobswegs beschäftigen möchte, kann von den Geschichten und Erlebnissen anderer Pilger wertvolle Impulse für den eigenen Weg mitnehmen.

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