Von Nogaro nach Barcelonne-du-Gers 🌦️
🌄 Dieser Tag auf meinem Weg
Heute verfliegt die Zeit irgendwie besonders schnell. Rund 25 Kilometer liegen hinter mir – durch Nebel und Regen und mit nur wenigen Pausen. Unterwegs gibt es dafür ein unerwartetes Wiedersehen mit zwei bekannten Pilgern aus Cahors. Am Abend sind wir schließlich zu viert im Gîte. Eigentlich ein schöner Abschluss, wäre da nicht meine Müdigkeit und mein Französisch, das mich bei den langen Gesprächen wieder einmal ziemlich an meine Grenzen bringt. 🙄
22:34 Uhr – Wo ist dieser Tag geblieben?
Es ist 22:34 Uhr. Der Tag ist heute schnell verflogen.
Kaum zu glauben, wie es manchmal gehen kann.
Gelaufen bin ich ungefähr 25 Kilometer heute.
Es war ein vernebelter, verregneter und auch anstrengender Tag.
Es gab nur wenige Pausen.
Nach dem Frühstück ging es ungefähr um 09:00 Uhr los.
Irgendwann nach zwei Stunden habe ich meine erste Pause gemacht.
Plötzlich stehen Giom und Franky vor mir
Dann sind Giom und Franky dazugekommen.
Die beiden habe ich das letzte Mal in Cahors gesehen. In Kontakt waren wir aber hin und wieder über WhatsApp.
Wieder einmal begegnen mir also bekannte Gesichter auf dem Weg.
Angekommen in Barcelonne-du-Gers
Nach der Ankunft in Barcelonne-du-Gers ging es erst einmal für ein paar Minuten aufs Bett. Ausruhen.
- Kurz durchatmen,
- Atemübungen machen und
- später dann in die Dusche.
Irgendwann, gegen 18 Uhr, ist auch David in der Unterkunft dazugekommen.😊
Wir waren also vier Pilger.
Die Unterkunft ist ein privat geführtes Gîte. Die Inhaber sprechen Französisch und Spanisch.
Ein deftiges Abendessen
Zum Abendessen gab es eine deftige und leckere hausgemachte Suppe aus Kartoffeln, Karotten und anderen Zutaten, die ich zwar sicherlich kenne, aber nicht entziffern kann. 😄
Als Hauptspeise gab es gebackene Bohnen und Hähnchen aus der Region.
Es war insgesamt sehr lecker.
Wenn Französisch noch anstrengender wird als die Etappe
Ich war extrem müde und hatte Schwierigkeiten, den Gesprächen auf Französisch zu folgen.
Ich meine, ich verstehe eh nichts.
Zudem war ich müde und verstand noch weniger.
Deshalb hoffte ich innerlich auf ein schnelles Ende.
Das aber nicht eintrat.
Der Abend schien kein Ende zu nehmen.
Irgendwann gegen 22 Uhr – gefühlt um Mitternacht – war es dann vorbei.
Ich muss unbedingt besser darin werden, Französisch zu verstehen und zu sprechen.
Vielleicht dann auf dem zweiten Jakobsweg?
Jetzt muss ich damit leben, wie es ist.
Es wird aber die Zeit kommen, da bin ich mir sicher.
Tagesbilanz
| Kategorie | Tag 130 |
|---|---|
| 🥾 Etappe | Nogaro → Barcelonne-du-Gers |
| 📏 Gelaufen | ca. 25 km |
| 🏃♂️ Schritte | 37.220 |
| 🌦️ Wetter | neblig und regnerisch |
| 😴 Verfassung | sehr müde |
| 🤝 Begegnungen | Giom, Franky und David |
| 🏡 Übernachtung | privates Gîte |
| 🍲 Abendessen | Suppe, Bohnen und Hähnchen |
| 💶 Ausgaben | 38,00 € |
| 👀 Distanz bis zur Grenze | 164 km |
Fazit des Tages
Heute war einer dieser Tage, an denen die Kilometer irgendwie vorbeiziehen.
Nebel, Regen, wenige Pausen und am Ende rund 25 Kilometer auf den Beinen. Trotzdem war es schön, unterwegs plötzlich wieder Giom und Franky zu treffen, die ich zuletzt in Cahors gesehen hatte.
Später kam auch David dazu und wir waren zu viert im Gîte.
Das gemeinsame Abendessen war richtig lecker. Nur mein Kopf wollte irgendwann nicht mehr so richtig mitmachen. Nach einem langen Wandertag französischen Gesprächen zu folgen, wenn man schon ausgeschlafen kaum etwas versteht, ist noch einmal eine ganz eigene Herausforderung. 🙄
Aber auch das gehört für mich inzwischen zum Weg.
Vielleicht kommt tatsächlich irgendwann ein zweiter Jakobsweg, auf dem ich plötzlich mit den Menschen auf Französisch sprechen kann.
Für diesen Jakobsweg muss es erst einmal so gehen, wie es geht.
Und inzwischen sind es nur noch 164 Kilometer bis zur Grenze. Spanien rückt immer näher. 🥾🇪🇸
Buen Camino
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