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Mein Jakobsweg 2023-2024

183. Tag – Tour v. Fisterra bis Muxia – Ende – 27,5 km 🌤️🎆🇪🇸🍀

Angekommen in Muxia 🏆

2680 km zu Fuß bis ans Ende der Welt

Es ist 20:43 Uhr, und ich befinde mich in Muxia, in einer gemütlichen Albergue. Es ist vollbracht. Mein Weg endet hier. Über 2680 km und 183 Tage habe ich zu Fuß zurückgelegt, von meinem Haus in Bad Wildbad bis nach Fisterra und Muxia.

Dabei habe ich viele spannende, interessante und wunderschöne Begegnungen erlebt. Eine besonders krönende Begegnung der Etappe hatte ich erst vor zwei oder drei Tagen.

Die schönen Begegnungen mit anderen Pilgern begannen etwa ab Le Puy-en-Velay, das war ungefähr eine bis zwei Wochen zuvor.

Und das ist schon etwas sehr Schönes und Einzigartiges – ich beschreibe sie mal als Begegnungen auf Seelenebene. 💞

Jeder Pilger ist auf seiner eigenen, individuellen Reise unterwegs, der eine länger, der andere kürzer, so wie es gerade für einen passt.

Ich bin sehr glücklich, gesund und froh, in Muxía angekommen zu sein, meinem absoluten Endziel meiner Reise.

Weiter werde ich nicht mehr gehen.

Ankunft in Muxia – die Reise ist vollendet 🙏

Meine Güte, was für eine Reise, was für ein Weg.

Panoramablick über die Ría de Muxía mit Küste und Bergen.
Ría de Muxía en Galicia

Und welche spannenden Begegnungen man auf einer Reise zu Fuß erlebt! Jeder Tag ist ein neuer Tag, an dem man Neues erfahren und sehen kann.

Die zahlreichen wunderschönen Orte und Aussichten, die man durchläuft, sind einfach grandios und erlich – kaum in Worte zu fassen.

Ich kann es kaum glauben, und vor Glück stehen mir Tränen in den Augen. Hier sitze ich nun in Muxia, mit einem Teller Salat, den ich mir gerade zubereitet habe, und kann mein persönliches Glück kaum fassen, das eigentlich gerade meine Reise zu Ende gegangen ist.

Ich habe es wirklich geschafft, und ich kann es einfach nicht glauben.

2680 km Schritt für Schritt bis ans Ziel – Muxia🎯

Es ist vollbracht. Morgen geht es mit dem Bus nach Santiago zurück und weiter nach Deltebre. Dort möchte ich noch einige Monate verbleiben.

Ich danke allen, die mich auf ihre Art unterstützt haben. Es war nicht immer einfach, aber ich bin langsam, Schritt für Schritt, vorangekommen. Tag für Tag immer weiter.

Besonders die letzten zwei Etappen, insbesondere die nach Muxia, waren wunderschön und sehr beeindruckend. Ich war völlig allein, niemand ist mir begegnet. Keine einzige Seele.

Gerade in diesen letzten magischen Momenten, wo man vieles Revue passieren lässt, genau das, was ich persönlich gebraucht habe.

Eine unerwartete Begegnung in Fisterra

Eine Pilgerin namens Ema aus der Nähe von Lyon in Frankreich ist mir unerwartet in Finisterre vor einem Geschäft begegnet. Da stand sie, und sie sagte: „Hallo Jakob.“

Wir kennen uns noch aus Santiago und haben vor meinem Aufbruch gemeinsam eine Tasse Kaffee getrunken.

„Wowwww, das gibt es ja gar nicht, mit dir habe ich nicht gerechnet.“

Leider habe ich in diesem Moment ihren Namen vergessen😕.

Was für eine Schande, dachte ich mir. Aber so ist das nun mal. Das kann jedem passieren. Der Name ist plötzlich weg, weil man mit der Person nicht gerechnet hat und mit den Gedanken woanders war.

Aber zum Glück ist er mir noch später eingefallen 😊.

Wanderer erreicht nach 183 Tagen die Küste von Muxía am Atlantik.
Ziel erreicht an der Küste von Muxía

Ankunft in Muxia am – ein ✨bewegender Moment

Es war wiedermal ein wunderschöner, ruhiger und sonniger Tag.

Ich war sehr glücklich, heute in Ruhe Schritt für Schritt nachsinnend und in Ruhe gelaufen zu sein. In Muxia angekommen, bestaunte ich in Ruhe am Abend den Strand und das Meer.

Es ist wunderschön hier. Ein richtig schöner Strand und ein schöner Ausblick. Die Wellen schaukeln sich langsam (monoton) vor und zurück zum Ufer. Ich bin in Gedanken versunken.

Es wirkt sehr beruhigend auf mich und irgendwie kann ich es immer noch nicht so wirklich glauben. Ich habe es geschafft. Ich bin am Ziel. Am Ende der Welt – in Muxia.

Und wieder einmal überkommt mich ein Déjà-vu. War ich schon einmal hier? Es kommt mir so alles bekannt vor.

Oder habe ich das nur geträumt?

Es ist verrückt, irgendwie alles verrückt. Ich lasse diesen Moment auf mich wirken. Erklären kann ich es nicht. Aber es kommt mir so vor 🤔


🏃‍♂️Schritte: 40285

🏡Übernachtung: Albergue Muxia

💶Ausgaben:

18€ – Lebensmittel
5€ – Frühstück
15€ – Übernachtung
5€ – Wäsche

43€ – Gesamtbetrag

👀Mission Completed!!! HURAAAA 😊😊😊


Camino Francés: Die letzten Kilometer bis Muxía 📸


Warum ein wenig Spanisch zu sprechen sich immer lohnt 🏆

Pilger aus verschiedenen Ländern unterhalten sich fröhlich unterwegs
Sprache schafft Nähe – auch mit wenigen Worten.

Wenn dich Spanien begeistert und du die Sprache besser verstehen oder sogar selbst sprechen möchtest, kann es sich lohnen, frühzeitig mit dem Lernen zu beginnen.

Schon grundlegende Spanischkenntnisse können viele Begegnungen auf Reisen bereichern und den Alltag vor Ort deutlich erleichtern.

Gerade außerhalb der großen Städte wird nicht überall Englisch gesprochen. In kleineren Orten und Dörfern freuen sich viele Einheimische, wenn Besucher zumindest einige Worte Spanisch sprechen können. Oft öffnen bereits ein paar einfache Sätze Türen für interessante Gespräche, herzliche Begegnungen und authentische Einblicke in die Kultur.

Man wird häufig anders wahrgenommen als der typische Tourist und erlebt das Land auf eine persönlichere Weise.

Eine interessante Möglichkeit dafür bietet das Sprachenlernprogramm Sprachenlernen24. Es eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene und vermittelt systematisch Wortschatz, Aussprache und wichtige Redewendungen für den Alltag, Reisen und Gespräche mit Einheimischen.

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Weitere Etappen meiner Reise

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💡Mehr Inspiration für deinen eigenen Jakobsweg?

Eine Pilgerreise verändert oft mehr als nur den Blick auf die Landschaft. Wer sich näher mit den Erfahrungen und Erkenntnissen des Jakobswegs beschäftigen möchte, kann von den Geschichten und Erlebnissen anderer Pilger wertvolle Impulse für den eigenen Weg mitnehmen.

Besonders interessant fand ich das E-Book „Bewusst auf dem Jakobsweg“ von Christoph Hermann. Darin teilt er seine Erfahrungen auf über 2.900 Kilometern Pilgerweg und gibt zahlreiche Impulse für Menschen, die sich auf den Weg machen möchten – sei es körperlich, mental oder spirituell.

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2 Antworten auf „183. Tag – Tour v. Fisterra bis Muxia – Ende – 27,5 km 🌤️🎆🇪🇸🍀“

Jakob, Hut ab!!!
PS. : Das ist fast die Strecke von Bad Wildbad bis zur Deltebre und wieder zurück. Ich denke, das nicht viele sind überhaupt in einem Stück auf eigenen Beinen gelaufen.
Wir wünschen dir alles Gute und Gottes Segen auch weiter in deinem Leben.

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