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Mein Jakobsweg 2023-2024

12. Tag auf dem Jakobsweg – und ein Regenbogen in Sicht

12. Tag auf dem Jakobsweg – Zwischen Weinbergen und Regenbogen

Zeit: 10:34 Uhr

Ich bin immer noch an meinem Platz.

Aber nicht mehr lange.

In der nächsten Stunde geht es weiter.

Ein Teil meiner Sachen ist bereits gepackt.

Heute zeigt sich das Wetter von seiner abwechslungsreichen Seite.

Mal ist es bewölkt, dann regnet es wieder, kurz darauf kommt die Sonne heraus.

Ich habe super geschlafen und bin gut erholt.

Ich freue mich auf den heutigen Tag und auf alles, was kommen mag.

Zu gestern möchte ich noch festhalten, dass ich die freie Zeit genutzt habe, um meinen Rucksack zu flicken.

Mal sehen, ob die Reparatur hält.

Ich denke aber schon.


Zeit: 13:54 Uhr

Ich bin kurz vor Molsheim.

Dort gibt es ein Geschäft, in dem ich neues Gas für meinen Kocher kaufen kann.

Deshalb nehme ich einen kleinen Umweg in Kauf, bevor ich anschließend wieder auf meine eigentliche Route zurückkehre.

Ich bin allerdings fix und fertig.

Irgendwie ist das schon komisch.

Ich habe mich doch gestern gut ausgeruht.

Woran das wohl liegt? 🤔


Zeit: 19:34 Uhr

Ich laufe und laufe.

Mittlerweile befinde ich mich mitten in einem riesigen Weinanbaugebiet.

Es ist wirklich beeindruckend.

Hier wird unter anderem der bekannte Riesling angebaut.

Das Wetter bleibt weiterhin wechselhaft.

Mal scheint die Sonne.

Dann regnet es wieder.

Und kurz darauf ist der Himmel einfach nur bewölkt.

Von Molsheim ging es weiter über Avolsheim, Wolxheim, Dahlenheim bis nach Scharrachbergheim.

Unterwegs durfte ich noch einen wunderschönen Regenbogen bestaunen und natürlich auch fotografieren. 😊


Persönliches Fazit

Nicht jeder Tag auf dem Jakobsweg besteht aus außergewöhnlichen Erlebnissen. Manche Tage sind einfach vom Gehen geprägt – Schritt für Schritt, Kilometer für Kilometer.

Genau das macht diesen Tag für mich aus.

Nach dem Ruhetag war ich zwar gut erholt, trotzdem fühlte sich mein Körper erstaunlich schwer an. Das hat mir einmal mehr gezeigt, dass Erholung nicht bedeutet, sofort wieder voller Energie zu sein. Manchmal braucht der Körper einfach etwas länger, um sich vollständig zu regenerieren.

Als ich am Abend durch die Weinberge lief und schließlich den Regenbogen sah, war das für mich ein schöner Abschluss eines ansonsten ruhigen Tages. Es sind oft diese kleinen Augenblicke in der Natur, die einen daran erinnern, wie schön der Weg selbst sein kann – auch dann, wenn nichts Spektakuläres passiert.


Bildergalerie und weitere Insides des Tages📸

  • Kaffee und süßes Gebäck als Frühstück in einer elsässischen Bäckerei
  • Frisch gebackene Brote in der Auslage einer Bäckerei im Elsass
  • Preistafel mit verschiedenen Brotsorten in einer elsässischen Bäckerei

Der Tag begann ganz entspannt mit einem Besuch in einer kleinen Bäckerei. Bevor ich weiterwanderte, gönnte ich mir einen Kaffee und ein süßes Gebäck als Frühstück. Natürlich musste ich mir auch die Auslage genauer ansehen. Die Auswahl an traditionellen Broten war beeindruckend und zeigte einmal mehr, welchen Stellenwert das Bäckerhandwerk in Frankreich hat. Gut gestärkt konnte die nächste Etappe meiner Pilgerreise beginnen.

Informationstafel über die historische Region Molsheim-Mutzig im Elsass
Land der Geschichte im Elsass.

Die Region Molsheim-Mutzig – Land der Geschichte

Die Region Molsheim-Mutzig bezeichnet sich selbst als „Terre d’Histoire“Land der Geschichte. Sie vereint einige der bedeutendsten Kultur- und Naturdenkmäler des Elsass. Neben einer Vielzahl historischer Kirchen, darunter eine der ältesten Kirchen des Elsass, prägen auch Burgen, Festungsanlagen und Weinorte die Landschaft.

Besonders bekannt ist die Region außerdem für die Bugatti-Werke in Molsheim, die bis heute für französische Ingenieurskunst und Automobilgeschichte stehen. Das historische Erbe reicht von sakralen Bauwerken über militärische Anlagen bis hin zu traditionsreichen Weinbergen.

Als Pilger auf dem Jakobsweg erlebt man hier eine abwechslungsreiche Mischung aus Geschichte, Kultur und Natur – ein Abschnitt, der weit mehr zu bieten hat als nur schöne Wanderwege.

Rund um Avolsheim

Kapelle St. Ulrich in Avolsheim, bekannt als Baptisterium im Elsass.
Baptisterium St. Ulrich in Avolsheim

Wenig später erreichte ich die Kapelle St. Ulrich in Avolsheim, die auch als Baptisterium bekannt ist. Bereits aus der Ferne fällt der markante achteckige Turm auf, der dieses außergewöhnliche Bauwerk unverwechselbar macht.

Die Kapelle stammt aus dem 11. Jahrhundert und zählt zu den ältesten erhaltenen Sakralbauten im Elsass. Besonders bekannt ist sie für ihre romanischen Fresken, die erst viele Jahrhunderte später wieder freigelegt wurden. Es war faszinierend, an einem Ort vorbeizukommen, dessen Geschichte fast tausend Jahre zurückreicht.

  • Achteckiger Turm der Kapelle St. Ulrich in Avolsheim.
  • Eingang der Kapelle St. Ulrich in Avolsheim im Elsass.
  • Romanische Fresken im Innenraum der Kapelle St. Ulrich in Avolsheim.
  • Romanische Kuppelfresken in der Kapelle St. Ulrich in Avolsheim.

Nachdem ich die Kapelle betreten hatte, wurde schnell klar, warum dieser Ort so bekannt ist. Im Inneren befinden sich romanische Fresken aus dem 12. Jahrhundert, die viele Jahrhunderte unter einer Kalkschicht verborgen waren und erst in den 1960er-Jahren wieder freigelegt wurden. Obwohl die Farben heute verblasst sind, lassen sich viele der Darstellungen noch gut erkennen und vermitteln einen Eindruck von der Kunst des Mittelalters.

Auch von außen beeindruckt das Bauwerk. Der achteckige Turm macht die Kapelle unverwechselbar und hebt sie deutlich von den meisten Dorfkirchen der Region ab.

Was sind Fresken?

Fresken sind Wand- oder Deckenmalereien, die direkt auf den noch feuchten Putz aufgetragen werden. Während der Putz trocknet, verbinden sich die Farben dauerhaft mit der Wand. Dadurch können Fresken – wenn sie gut erhalten werden – viele Jahrhunderte überdauern.

Die Fresken in der Kapelle St. Ulrich in Avolsheim stammen aus dem 12. Jahrhundert und gehören zu den bedeutendsten romanischen Wandmalereien im Elsass. Sie zeigen unter anderem christliche Motive und biblische Darstellungen und wurden erst im 20. Jahrhundert wieder freigelegt, nachdem sie lange Zeit unter einer Kalkschicht verborgen waren.

  • Farbenfrohes Blumenkunstwerk in einer Parkanlage in Avolsheim im Elsass
  • Kleines Häuschen aus einem alten Weinfass im Elsass
  • Informationstafel über die Kapelle St. Ulrich und den Dompeter
  • Historische Dompeter-Kirche mit Friedhof in Avolsheim im Elsass

In einer kleinen Grünanlage entdeckte ich ein farbenfrohes Kunstwerk aus alten Radkappen. Die originelle Upcycling-Idee bildet stilisierte Blumen und setzt einen fröhlichen Farbtupfer zwischen den Weinbergen. Eine offizielle Erklärung zu der Installation konnte ich nicht finden – vielleicht soll sie einfach zeigen, wie aus Alltagsgegenständen kreative Kunst entstehen kann.

Faszinierende Geschichten

Rund um Wolxheim, Avolsheim begegnete ich immer wieder Informationstafeln, die nicht nur die Geschichte der Region, sondern auch die elsässische Sprache und Kultur näherbrachten. Besonders spannend war zu erfahren, wie stolz die Menschen ihre Mundart bis heute pflegen. Zwischen Weinbergen, kleinen Kapellen und liebevoll gestalteten Kunstwerken spürt man, dass Tradition und regionale Identität im Elsass noch immer einen hohen Stellenwert haben.

Panoramablick über Weinberge im Elsass nach einem Regenschauer
Regen und Sonne sorgen für ein beeindruckendes Panorama.

Nach dem Regen öffnete sich plötzlich der Himmel und gab den Blick über die Weinberge des Elsass frei. Das wechselhafte Wetter sorgte für eine ganz besondere Stimmung: Dunkle Wolken zogen langsam weiter, während einzelne Sonnenstrahlen die Landschaft in ein warmes Licht tauchten. Solche Momente gehören für mich zu den schönsten einer Wanderung – wenn sich nach einem Schauer die Natur von ihrer eindrucksvollsten Seite zeigt und der Blick kilometerweit über Weinberge, Felder und kleine Dörfer schweifen kann.

  • Informationstafel über Crémant d'Alsace in den Weinbergen von Wolxheim
  • Informationstafel zum Weinberg Altenberg de Wolxheim im Elsass
  • Panoramablick über die Weinberge des Altenbergs bei Wolxheim
  • Informationstafel zur Weinlage Altenberg und dem Riesling in Wolxheim

Entlang des Weges standen mehrere Informationstafeln, die den Weinbau rund um den Altenberg erklärten. Das trockene Mikroklima, die kalkhaltigen Böden und die geschützte Lage schaffen ideale Bedingungen für den Riesling und den bekannten Crémant d’Alsace. Es war interessant zu erfahren, wie eng Landschaft, Geologie und jahrhundertealte Weinbautradition hier miteinander verbunden sind – während ich gleichzeitig den weiten Blick über die Rebhänge genießen konnte.

Storchennester

Beim weiteren Weg durch Avolsheim entdeckte ich hoch oben auf einem Schornstein ein Storchenpaar in seinem Nest. Wenig später führte mich der Wanderweg durch einen schmalen Durchgang zwischen den alten Grundstücksmauern. Gerade diese kleinen, unscheinbaren Ecken verleihen den elsässischen Dörfern ihren ganz besonderen Charme.

  • Pilger (Jakob Haag) mit Regenjacke vor einem Regenbogen über den Weinbergen bei Wolxheim
  • Regenbogen spannt sich über die Weinberge bei Wolxheim im Elsass
  • Pilger (Jakob Haag) mit Rucksack unterwegs durch die Weinberge bei Wolxheim
  • Weitblick über das Elsass nach einem Regenschauer bei Wolxheim
  • Aussicht über Weinberge und Dörfer vom Altenberg bei Wolxheim
  • Informationstafel zum Weinberg Altenberg de Wolxheim im Elsass
  • Sacré-Cœur-Statue auf dem Hornfelsen bei Wolxheim im Elsass
  • Pilger (Jakob Haag) vor der Sacré-Cœur-Statue auf dem Hornfelsen bei Wolxheim
  • Informationstafel zur Region Molsheim-Mutzig mit Sehenswürdigkeiten

Kaum hatte der Regenschauer nachgelassen, zeigte sich die Natur von ihrer schönsten Seite. Über den Weinbergen spannte sich ein kräftiger Regenbogen, während die Sonne bereits wieder durch die dunklen Wolken brach. Solche Momente lassen einen den Regen schnell vergessen.

Der Weg führte mich weiter hinauf zum Altenberg de Wolxheim, einem bekannten Weinberg mit herrlichem Panoramablick über die elsässische Landschaft. Eine Informationstafel erklärte, dass hier dank des trockenen Mikroklimas und der besonderen Böden seit Jahrhunderten hervorragender Wein wächst – sogar Napoleon I. soll den Wein aus Wolxheim geschätzt haben. Für mich war es vor allem ein Ort, an dem ich kurz innehielt und die Aussicht nach diesem wechselhaften Wetter in vollen Zügen genoss.

Sacré-Cœur-Statue auf dem Hornfelsen bei Wolxheim im Elsass
Ein Wahrzeichen der Weinregion.

Nach dem Regen führte mich der Weg weiter zum Hornfelsen oberhalb von Wolxheim. Dort steht die weithin sichtbare goldene Sacré-Cœur-Statue, die über die Weinberge und das Bruchetal blickt. Trotz der dunklen Wolken war die Aussicht beeindruckend und bot einen schönen Moment, um kurz innezuhalten.

Zahlreiche Informationstafeln

An der Informationstafel konnte ich mir anschließend einen Überblick über die Region Molsheim-Mutzig verschaffen. Mir wurde dabei bewusst, wie viele historische Orte und Sehenswürdigkeiten auf diesem vergleichsweise kurzen Abschnitt des Jakobswegs liegen. Für mich war es eine gelungene Mischung aus Natur, Geschichte und den typischen Weinlandschaften des Elsass.

Gebäude der Maison de Retraite Saint Léon in Wolxheim im Elsass
Maison de Retraite Saint Léon Wolxheim

Auf meinem Weg durch Wolxheim kam ich an der Maison de Retraite Saint Léon vorbei. Das gepflegte Gebäude mit seinen grünen Fensterläden und dem kleinen Uhrturm fügt sich harmonisch in das typische Ortsbild des Elsass ein. Auch wenn es kein klassisches Touristenziel ist, sind es gerade solche Gebäude, die den Charakter der kleinen Weinorte ausmachen und den Weg abwechslungsreich gestalten.

Weites Sonnenblumenfeld im Elsass unter einem wechselhaften Himmel
Zwischen Regenwolken und Sonnenschein.

Nachdem ich die Weinberge hinter mir gelassen hatte, führte der Jakobsweg durch die offene Feldlandschaft. Vor mir lag ein riesiges Sonnenblumenfeld, dessen Blüten sich trotz des wechselhaften Wetters in Richtung Licht ausrichteten. Über mir zogen noch dunkle Regenwolken vorbei, doch gleichzeitig kämpfte sich die Sonne immer wieder durch. Diese ständigen Wetterwechsel machten die Landschaft besonders eindrucksvoll und sorgten auf jeder Wegstrecke für neue Ausblicke.

  • Mariengrotte mit Marienstatue in einer ruhigen Parkanlage im Elsass
  • Pilger (Jakob Haag) vor einer Mariengrotte während der Wanderung durch das Elsass
  • Informationstafel zur Geschichte der Mariengrotte in Wolxheim
  • Rote Beeren des Aronstabs am Waldrand im Elsass
  • Ruhiger Spazierweg mit Weiden entlang eines Flussufers im Elsass

Nach den weiten Feldern führte mich der Weg wieder in eine grünere Landschaft. Unterwegs entdeckte ich eine kleine Mariengrotte, die mitten im Grünen lag und eine ruhige Atmosphäre ausstrahlte. Solche Orte laden auf einer Pilgerreise fast automatisch dazu ein, kurz innezuhalten und den Moment zu genießen.

Wissenswertes zur Mariengrotte

Die Mariengrotte wurde 1946 auf Initiative von Pfarrer Weber errichtet. Die Bewohner des Dorfes wollten damit der Jungfrau Maria danken, weil ihr Ort den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs (1939–1945) weitgehend entgangen war. Der Bau dauerte mehrere Jahre und wurde 1956 feierlich eingeweiht.

Das macht die Grotte nicht nur zu einem religiösen Ort, sondern auch zu einem Dankes- und Erinnerungsmal für den Frieden.

Wenig später fielen mir am Wegesrand die leuchtend roten Früchte des Aronstabs auf. Sie sahen zwar äußerst dekorativ aus, gehören aber zu den giftigen Pflanzen unserer heimischen Flora. Anschließend verlief der Weg angenehm schattig entlang eines von Weiden gesäumten Uferwegs – eine willkommene Abwechslung nach den offenen Feldern und Weinbergen.

Dionysiuskapelle in Wolxheim
Dionysiuskapelle in Wolxheim – Chapelle Saint Denis

Die kleine Dionysiuskapelle ist eines der ältesten Bauwerke von Wolxheim. Ihr heutiger Bau stammt überwiegend aus dem 11. und 12. Jahrhundert und besitzt einen ungewöhnlichen achteckigen Grundriss, der im Elsass nur selten vorkommt.

Der heilige Dionysius (Saint Denis) gilt als erster Bischof von Paris und zählt zu den bekanntesten Märtyrern Frankreichs.

Die Kapelle liegt auf dem historischen Friedhof und wird von den Weinbergen umgeben. Gerade diese Kombination aus alter Architektur, Grabmalen und Reblandschaft macht den Ort zu einem der stimmungsvollsten Plätze entlang dieses Abschnitts des Jakobswegs.

Informationstafel zur Initiative für die elsässische Sprache in Wolxheim
Elsässisch sprechen, Kultur bewahren.

Worum geht es?

„E Friehjohr fer unseri Sproch“ bedeutet auf Elsässisch „Ein Frühling für unsere Sprache“.

Die Initiative wurde gegründet, um die elsässische Mundart (Elsässisch/Alemannisch) zu erhalten und wieder stärker ins öffentliche Leben zu bringen. Seit 2001 finden jedes Jahr vom 1. März bis 30. Juni zahlreiche Veranstaltungen statt.

Die Tafel hebt hervor:

  • Das Elsässische wird von Wissembourg im Norden bis Ferrette im Süden gesprochen.
  • Die Bewegung entstand als Reaktion auf den Rückgang der regionalen Sprache.
  • Zahlreiche Schulen, Vereine und Gemeinden beteiligen sich.
  • Ziel ist es, die Muttersprache, Traditionen und Kultur des Elsass zu bewahren.
  • Der Slogan lautet sinngemäß: „Elsässisch sprechen – Elsässisch bewahren.“

Warum steht die Tafel in Wolxheim?

Wolxheim war 2014 Gastgeber bzw. Unterstützer der Initiative. Die Gemeinde engagierte sich besonders für den Erhalt der elsässischen Sprache, weshalb diese Gedenktafel an der Dionysiuskapelle aufgestellt wurde.

Viele Besucher nehmen das Elsass als französische Region wahr. Tatsächlich wurde hier über Jahrhunderte ein alemannischer Dialekt gesprochen, der dem Badischen und Schweizerdeutschen nähersteht als dem Französischen. Heute sprechen ihn vor allem ältere Generationen, doch zahlreiche Vereine und Gemeinden setzen sich dafür ein, dass die Sprache nicht verloren geht.


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