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Mein Jakobsweg 2023-2024

139. Tag – dritter Tag – Saint-Jean-Pied-de-Port

Dritter Ruhetag in Saint-Jean-Pied-de-Port

Dritter Ruhetag in Saint-Jean-Pied-de-Port: Es ist 08:40 Uhr.

Meinem Hals geht es heute besser. Die Nacht habe ich gut geschlafen. Zwar mit kleinen Unterbrechungen, aber insgesamt war sie gut.

„Ich konnte mich erholen. Das ist im Moment das Wichtigste.“

Gemeinsames Mittagessen im Gîte (Albergue)🍲

Zeit: 13:30 Uhr

Wir essen gemeinsam.

Giom hat uns einen schönen, frischen Eintopf zubereitet. Als Vorspeise gibt es einen Salat und dazu einen guten Bio-Wein.

„Ein gemeinsames Essen macht einen Ruhetag gleich noch ein Stück schöner.“

Pilger genießen ein gemeinsames Abendessen in einer Herberge
Gemeinsames Abendessen unter Pilgern (Giom, Franky & Lena)

Neue Pilger vor dem Aufbruch nach Spanien

Zeit: 21:15 Uhr

Lim und Gim aus Korea sind angekommen. Außerdem treffen zwei weitere Koreaner ein, die sich ebenfalls auf den Weg nach Santiago de Compostela machen.

Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern auf dem Jakobsweg zusammenfinden.


🏡Übernachtung: Gite Communal

💶Ausgaben:

12,00€ – Gite
10,00€ – Suppe
7,97€ – Carrefour
12,56€ – Bioshop
7,30€ – Apotheke

Gesamtsumme: 49,83€


Bildergalerie – Ein Tag in Saint-Jean-Pied-de-Port

Zwischen Vorfreude und Aufbruch verbrachte ich ein paar Tage in Saint-Jean-Pied-de-Port. Gemeinsam mit meinen Pilgerfreunden erkundete ich die historischen Gassen und genoss die besondere Stimmung dieses berühmten Pilgerortes.

Diese Bilder halten einige dieser schönen Momente fest.📸

Blick über den Fluss Nive in Saint-Jean-Pied-de-Port
Fluss Nive in Saint-Jean-Pied-de-Port

Interessanter Fakt

Saint-Jean-Pied-de-Port liegt am Fuß der Pyrenäen und ist für viele Pilger der klassische Ausgangspunkt des Camino Francés. Die befestigte Stadt gehört zu den schönsten historischen Orten entlang des gesamten Jakobswegs.

Von den Stadtmauern eröffnet sich ein weiter Blick auf die umliegende Berglandschaft. Genau diese Aussicht nutzen viele Pilger, um sich mental auf die erste (oder nächste) große Herausforderung vorzubereiten – also die Überquerung der Pyrenäen bis nach Roncesvalles in Spanien.

Panoramablick über Saint-Jean-Pied-de-Port und die Pyrenäenlandschaft
Panoramablick über Saint-Jean-Pied-de-Port
Historische Festungsmauer der Zitadelle von Saint-Jean-Pied-de-Port mit Pyrenäenblick
Festungsmauer der Zitadelle von Saint-Jean-Pied-de-Port

Wissenswertes zur Zitadelle

Die Zitadelle von Saint-Jean-Pied-de-Port verfügt über mehrere Tore und Zugänge, die Teil ihres ausgeklügelten Verteidigungssystems waren. Die mächtigen Mauern, Bastionen und Tore schützten die Grenzstadt über Jahrhunderte vor Angriffen. Heute laden die Wege rund um die Festungsanlage zu einem entspannten Rundgang ein.

Pilger auf dem Camino Francés genießen hier die ruhige Atmosphäre und die schöne Aussicht über die Stadt und die Ausläufer der Pyrenäen.

Holzbrücke zum Haupteingang der Zitadelle von Saint-Jean-Pied-de-Port
Zugangsbrücke zur Zitadelle von Saint-Jean-Pied-de-Port

Wissenswertes zur Brücke🧑‍🎓

Die Brücke führt über den ehemaligen Festungsgraben direkt zum Hauptportal der Zitadelle von Saint-Jean-Pied-de-Port. An ihrer Stelle befand sich einst eine Zugbrücke, die im Verteidigungsfall den Zugang zur Festung erschwerte.

Die Zitadelle wacht seit Jahrhunderten über den wichtigen Pyrenäenübergang und spielte eine bedeutende Rolle bei der Sicherung der französisch-spanischen Grenze. Aufgrund ihrer strategischen Lage wurde sie mehrfach ausgebaut und im 17. Jahrhundert nach den Plänen des berühmten Festungsbaumeisters Vauban modernisiert.

Heute zählt die Zitadelle zu den schönsten Aussichtspunkten der Region. Von den Festungsanlagen eröffnet sich ein beeindruckender Blick über die mittelalterliche Pilgerstadt Saint-Jean-Pied-de-Port und die umliegenden Pyrenäen.


Pilger aus verschiedenen Ländern unterhalten sich fröhlich unterwegs
Sprache schafft Nähe – auch mit wenigen Worten.

Warum ein wenig Französisch zu sprechen sich immer lohnt 🏆

Wenn dich Französisch begeistert und du die Sprache besser verstehen oder sogar selbst sprechen möchtest, kann es sich lohnen, frühzeitig mit dem Lernen zu beginnen.

Schon grundlegende Spanischkenntnisse können viele Begegnungen auf Reisen bereichern und den Alltag vor Ort deutlich erleichtern.

Gerade außerhalb der großen Städte wird nicht überall Englisch gesprochen. In kleineren Orten und Dörfern freuen sich viele Einheimische, wenn Besucher zumindest einige Worte Französisch sprechen können. Oft öffnen bereits ein paar einfache Sätze Türen für interessante Gespräche, herzliche Begegnungen und authentische Einblicke in die Kultur.

Man wird häufig anders wahrgenommen als der typische Tourist und erlebt das Land auf eine persönlichere Weise.

Eine interessante Möglichkeit dafür bietet das Sprachenlernprogramm Sprachenlernen24. Es eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene und vermittelt systematisch Wortschatz, Aussprache und wichtige Redewendungen für den Alltag, Reisen und Gespräche mit Einheimischen.

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Weitere Etappen meiner Reise 🗺️

Wenn du meinen Weg bis zum Ende verfolgen möchtest, könnten dich diese Beiträge ebenfalls interessieren:


Inspirationen für deinen eigenen Jakobsweg?

Eine Pilgerreise verändert oft mehr als nur den Blick auf die Landschaft. Wer sich näher mit den Erfahrungen und Erkenntnissen des Jakobswegs beschäftigen möchte, kann von den Geschichten und Erlebnissen anderer Pilger wertvolle Impulse für den eigenen Weg mitnehmen.

Besonders interessant fand ich das E-Book „Bewusst auf dem Jakobsweg“ von Christoph Hermann. Darin teilt er seine Erfahrungen auf über 2.900 Kilometern Pilgerweg und gibt zahlreiche Impulse für Menschen, die sich auf den Weg machen möchten – sei es körperlich, mental oder spirituell.

👉Hier kannst du mehr darüber erfahren: „Einfach bewusst auf dem Jakobsweg – 2904 km, 108 Tage, 4 Länder“

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