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Mein Jakobsweg 2023-2024

105. Tag auf dem Jakobsweg – Nasbinals bis Saint-Chély-d’Aubrac

Nasbinals bis Saint-Chély-d’Aubrac 🌧️

🌄 Dieser Tag auf meinem Weg

Nebel, Nieselregen und eine Landschaft, die mich ein wenig an Tirol erinnert: Heute zeigt sich das Aubrac von seiner rauen Seite. Am Ende des Tages lande ich ziemlich nass bei einem privaten Gastgeber in Saint-Chély-d’Aubrac – und bekomme dort völlig unerwartet das für mich beste Essen seit drei Monaten serviert.

13:55 Uhr – Pause in Aubrac

Es ist 13:55 Uhr.

Ich bin in einem Café in Aubrac. Ich ruhe mich etwas aus, trinke zwei Kaffee und probiere zwei Stück Kuchen.

Das Wetter ist hier neblig, karg und es nieselt schon den ganzen Morgen. Zum Glück ist es nicht schlimmer.

Ich dachte, es wird regnen wie gestern, und das würde mir wenig Freude bereiten. Aber zu meinem Glück ist es heute sehr verträglich.

Die Landschaft ist eine Landschaft wie im Hochgebirge. Sie erinnert mich etwas an Tirol.

Ich bin rund 1.000 m über den Wolken.

Also fast – wegen des Nebels. Ich meine aber natürlich über dem Meeresspiegel. 😄

19:06 Uhr – Angekommen in Saint-Chély-d’Aubrac

Ich bin bei einem privaten Gastgeber (Giom) für heute in Saint-Chély-d’Aubrac gelandet.

Die Nacht kostet 38 Euro mit Abendessen und Frühstück. Eine andere Option gab es nicht, also habe ich natürlich zugesagt.

Kurz nach dem Café am Nachmittag hat es angefangen zu regnen.

Ich war also froh, in Saint-Chély-d’Aubrac etwas bekommen zu haben. Ich wollte auch nicht mehr weiterlaufen, ehrlich gesagt.

Die Schuhe und der untere Teil der Hose waren nämlich nass.

21:23 Uhr – das beste Essen seit drei Monaten

Das Abendessen war absolut der Hammer und richtig lecker.

Ich bin froh, dass ich hier gelandet bin.

Es war das beste Essen seit drei Monaten.

Der Koch (Giom) weiß, wie man eine gute Hausmannskost zubereitet.

Es gab Pasta mit einer Pilz-Gemüsesoße und dazu Schwein vom Grill. Parmesan und ein anderes Pilzgericht aus regionalen Pilzen aus dem Wald vor Ort.

Dazu gab es einen schönen Wein als Beilage.

Ich habe fast zwei ganze Teller verputzt.

Nach meinem gestrigen Ruhetag, an dem Essen sowieso schon ganz oben auf meiner Liste stand, konnte es wohl kaum besser kommen. 😄

Tagesbilanz

KategorieTag 105
📍 StreckeNasbinals → Aubrac → Saint-Chély-d’Aubrac
🏃‍♂️ Schritte27.762
🏡 ÜbernachtungPrivate Beherbergung
🍽️ VerpflegungAbendessen & Frühstück inklusive
💶 Ausgaben53,45 €
🧾 Aufteilung0,95 € + 14,50 € + 38,00 €
🌧️ WetterNebel, Nieselregen und später Regen
👀 Distanz bis Saint-Jean-Pied-de-Portnicht notiert

Fazit des Tages

Das Aubrac hat mir heute noch einmal eine ganz andere Seite gezeigt.

Nebel, karge Landschaft und Nieselregen sorgten teilweise für eine richtige Hochgebirgsstimmung. Stellenweise erinnerte mich die Landschaft sogar an Tirol.

Am Nachmittag kam schließlich doch noch der Regen. Mit nassen Schuhen und nasser Hose war ich deshalb froh, in Saint-Chély-d’Aubrac eine Unterkunft gefunden zu haben. Weiterlaufen wollte ich ohnehin nicht mehr.

Und manchmal sind es genau diese ungeplanten Übernachtungen, die einen überraschen.

Denn ausgerechnet dort wartete am Abend ein Essen auf mich, das ich nach drei Monaten unterwegs als das beste Essen meiner bisherigen Reise bezeichnete.

Nach meinem gestrigen Ruhetag und dem Gefühl, in den Tagen zuvor viel zu wenig gegessen zu haben, hätte dieser Abend wohl kaum besser passen können.

Manchmal endet ein grauer und nasser Tag eben doch ziemlich lecker. 🍝🍷🥾


Bilder des Tages 📷

Die Bilder des Tages zeigen meinen weiteren Weg durch die weite und raue Landschaft des Aubrac – vorbei an Feldern, kleinen Orten und alten Gebäuden, mit einer gemütlichen Kaffeepause zwischendurch, bis ich schließlich Saint-Chély-d’Aubrac erreiche und froh bin, für die Nacht bei einem privaten Gastgeber unterzukommen. 🌿☕🌧️🥾


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