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Vom ersten Gedanken bis in die Realität 👨‍🏭🤔👀

Vom ersten Gedanken bis in die Realität

Am Anfang und meist schon weit davor war ein Gedanke, die eine zündende Idee, ein bahnbrechender Impuls. Nehmen wir den Gedanken wahr? Oder lassen wir ihn liegen? Lassen wir ihn wieder in der Vergessenheit, im Strom unzähliger täglicher Gedanken, untergehen?

Was machen wir daraus?

Eine Frage, die wir uns gerne stellen dürfen: Was wollen wir überhaupt? Welche persönlichen, individuellen, kurz- und langfristigen Ziele haben wir? Haben wir überhaupt irgendwelche Ziele? Oder leben wir einfach vor uns hin und warten, bis uns das Leben wieder genommen wird?

Wo wollen wir hin? Was wollen wir erreichen? Haben wir ein Segel auf unserem Schiff des Lebens gesetzt? Oder treiben wir wie ein verlassenes FloĂź ohne Segel auf dem offenen Meer umher und warten darauf, wohin uns die Wellen treiben?

Sind wir uns eigentlich dessen bewusst, dass wir ohne Ziele wie ohne Segel durchs Leben treiben?

Das Resultat ist dann meistens, dass wir uns schlechte Gewohnheiten aneignen, ohne es zu bemerken. Sie – die schlechten Gewohnheiten – sind dann plötzlich da, wenn es schon fast zu spät ist.

1. Wir fĂĽhlen uns schlecht.
2. Wir mögen uns dann selbst nicht.
3. Wir sind mit uns unzufrieden.

Vielleicht werden wir sogar schwer krank. Vielleicht sogar chronisch krank.

Es ist der Aufschrei unserer Seele, die uns mit diesen schlechten Gefühlen und Zuständen wachrütteln möchte. Sie möchte uns auf etwas hinweisen: etwas im Leben zu ändern, uns selbst zu verändern und unser bisheriges Leben zu überdenken.

Sich Ziele setzen

Neue Ziele zu setzen – oder überhaupt einmal Ziele zu setzen, wenn wir das bisher nie bewusst getan haben.

Wenn wir krank sind, sind es zu Beginn natürlich gesundheitliche Ziele, die wir uns vornehmen. Im nächsten Schritt geht es darum, in Aktion zu kommen, ins Handeln zu kommen. Aufzubrechen. Sich auf den Weg zu machen. Dem Ziel entgegenzugehen.

Täglich kleine Schritte zu machen, bis wir unser Ziel – welches auch immer es sein mag – erreichen und verwirklichen.

Deshalb: Wir sind nicht krank, weil wir plötzlich krank geworden sind oder weil das Leben es schlecht mit uns meint.

A.) Vielleicht möchte unsere Seele – oder das Leben selbst – uns auf etwas aufmerksam machen, was wir herausfinden sollten.

B.) Vielleicht stecken wir irgendwo im Leben fest.

C.) Vielleicht ernähren wir uns nicht richtig, essen die falschen Lebensmittel oder bewegen uns zu wenig.

Und dann fĂĽhlen wir uns unwohl.

Ist es dann wirklich ein Wunder, dass man dann krank wird?

Ja? / Nein?

Jeder darf das mal fĂĽr sich selbst ĂĽberprĂĽfen.

JETZT, das zu ändern.


Persönliche Anmerkung

Mit diesem Beitrag möchte ich nicht sagen, dass jeder Gedanke automatisch Realität wird oder dass jedes Ziel für jeden Menschen gleichermaßen erreichbar ist. Mir geht es vielmehr um die Erkenntnis, dass jede Veränderung zunächst mit einem Gedanken beginnt.

Ein Gedanke ist wie ein Samen.

Er trägt bereits das Potenzial in sich, etwas Neues entstehen zu lassen. Doch damit daraus Wirklichkeit werden kann, braucht es mehr als nur den Wunsch. Es braucht den Mut, den ersten Schritt zu gehen und anschließend dranzubleiben.

Genau darin sehe ich auch die Verbindung zum Jakobsweg.

Der Gedanke, nach Santiago de Compostela zu pilgern, ist zunächst nur eine Idee. Erst wenn ich meine Haustür hinter mir schließe und den ersten Schritt mache, beginnt die Reise tatsächlich. Mit jedem weiteren Schritt komme ich meinem Ziel ein Stück näher.

Für mich gilt dieses Prinzip aber nicht nur für den Jakobsweg, sondern für das gesamte Leben. Ob wir gesünder werden möchten, sportlicher werden wollen, eine neue Fähigkeit erlernen oder eine schwierige Lebensphase überwinden möchten – alles beginnt mit einem Gedanken. Entscheidend ist, was wir anschließend daraus machen.

Natürlich gibt es Situationen, die wir nicht vollständig beeinflussen können. Gerade bei Krankheiten oder anderen schweren Schicksalsschlägen ist jeder Mensch in einer anderen Lage. Dennoch glaube ich, dass wir oft mehr Möglichkeiten haben, als wir zunächst vermuten. Wir können uns fragen: Was kann ich heute tun? Welcher kleine Schritt ist mir heute möglich?

Vielleicht ist es ein Spaziergang. Vielleicht eine gesündere Mahlzeit. Vielleicht ein Gespräch. Vielleicht einfach nur die Entscheidung, nicht aufzugeben.

Aus vielen kleinen Schritten entstehen mit der Zeit große Veränderungen. Und genau darin liegt für mich die Botschaft dieses Beitrags: Aus einem Gedanken kann Realität werden – wenn wir bereit sind, den ersten Schritt zu gehen.


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